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Die Zukunft der Krankenhäuser mit Strategischem, Taktischem und Operativem Patient Flow Management!

Interview mit dem Kapazitätsmanager des Spitals Bülach Krankenhaus, Johnny van Dijk:

In diesem Interview erklärt Johnny, warum er nachdrücklich empfiehlt, bei der Budgetierung für jedes Jahr das Kapazitätsmanagement viel stärker zu berücksichtigen, als es derzeit üblich ist, um in Zukunft strategisch vorgehen zu können. „Meine Erfahrung ist, dass das Budget eines Krankenhauses oft aus der Addition der bestehenden Kosten entsteht. In der Regel müssen diese Kosten durch stationäre Erlöse gedeckt werden. Wir müssten aber sehen, ob die Patienten, die wir im nächsten Jahr erwarten, zu unseren vorhandenen Kapazitäten und Ressourcen passen. Deshalb muss es eine bessere Koordination zwischen den verschiedenen Abteilungen geben“.

Aus taktischer Sicht ist es nach Johnnys Meinung wichtig, dass das, was budgetiert wird, auch wirklich konkret ist und ein gewisses Maß an Verbindlichkeit behält. Es sollte geklärt werden, wer für was verantwortlich ist. Man sollte sich nicht nur auf die Budgetierung von Kostenzielen konzentrieren. Erst dann kann ein Plan auf taktischer Ebene erstellt werden – erst dann kann das Budget in der Praxis umgesetzt werden! Zum Beispiel mit einer Antwort auf Fragen wie: Wann fangen wir mit diesen 800 Patienten an? Sind wir im August schon im Rückstand? Müssen wir in der OP-Abteilung etwas ändern, um eine bessere Kontrolle zu haben?

Johnny geht weiter auf den Patientenfluss auf operativer Ebene ein: „Ich setze mich voll für das Hospital Command Center ein. Wir haben es hier im Spital Bülach seit über einem Jahr im Einsatz. Ich bin jeden Tag erstaunt, wie viel Nutzen es bringt. Es visualisiert den Patient Flow und erstellt eine direkte Personalplanung, alles an einem Ort. Das ist extrem effektiv. Es vereinfacht das tägliche Management für alle Berufsgruppen in einem Spital und eliminiert viele Diskussionspunkte, indem es die Entscheidungsfindung erleichtert.“

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